Kappadokien

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Kappadokien ist eine Region auf dem Hochplateau in Zentral Anatolien, umgeben von den Städten Aksaray, Nidge und Kayseri

Kappadokien ist eine Region auf dem Hochplateau in Zentral Anatolien, umgeben von den Städten Aksaray, Nidge und Kayseri. Schon in antiker Zeit hieß die Region Kappadokien, sie ist eine der ungewöhnlichsten Landschaften, speziell um die Dörfer Ürgüp, Göreme, Üchisar und Avanos. Die Witterung hat im Laufe der Jahrhunderte Höhlen, Täler, Spalten und die sog. Feenkamine in den weichen Tuffstein gegraben. Göreme steht auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes und Naturerbes. Die Gegend ist wie eine grüne Oase in dem sonst mageren Hinterland Anatoliens. Ein Besuch in Kappadokien ist ein MUSS für jeden Türkeireisenden, die Kombination zwischen Natur und Kunst ist einzigartig in der Welt!

 

Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit – Sie werden es nicht bereuen. Am Besten entdeckt man Kappadokien zu Fuß, gute Wanderschuhe sind erforderlich. Im Sommer kann es sehr heiß werden und die Winter sind bitterkalt, aber wenn Sie in einem der Höhlenhotels übernachten wartet eine Überraschung auf Sie: dort wird keine Heizung oder Klimaanlage benötigt, die Temperatur in den Zimmern ist immer gleichbleibend angenehm. Kappadokien eignet sich für jedes Alter – ein Minimum an Fitness ist allerdings erforderlich.

 

Falls es Ihr Geldbeutel erlaubt sollten Sie eine Fahrt mit dem Heissluftballon planen, speziell an einem schönen Sommermorgen (morgens bedeutet 05:00 Uhr!) kann man die erstaunliche Landschaft im Ganzen betrachten.

 

Durchschnittliche Temperaturen (C) in Kappadokien

 

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5

 

Geschichte von Kappadokien

Kappadokien lag früher an der Seidenstrasse. Die Menschen die hier gelebt haben waren immer wieder Eroberern ausgesetzt. Deshalb fingen Sie an die unterirdischen Städte zu graben. Die erste Siedlung geht bis in Jahre 6500 v. Chr. zurück.

Die Hittiter waren hier angesiedelt, später die Lyder, die Meder gefolgt von persischen Siedlern. Makedonier und Römer führten Kriege um die Region. Kaiser Tiberius erklärte die Gegend zur römischen Provinz. Besonders in der früheren Christenheit waren hier wichtige Siedlungen, mehr als 300 Kirchen beweisen dies.


Sehenswürdigkeiten in Kappadokien

Nevsehir: die Hauptstadt von Kappadokien. Auf dem Hügel liegen eine Burg und ein schönen Museum. Nevsehir ist eine moderne Stadt und ein Verkehrknotenpunkt in der Region. Es gibt einen kleinen Flughafen für Inlandsflüge.

Ürgüp: im Zentrum von Ürgüp befinden sich viele alte Häuser die in den Stein gemeißelt wurden. Viele davon sind heute Hotels. Das weiche Tuffgestein eignet sich wunderbar um die Häuser immer wieder zu erweitern: fehlt der Platz, gräbt man sich einfach ein neues Zimmer aus dem Gestein. Wie

viele der Dörfer windet es sich den Hügel hinunter. Im Zentrum von Ürgüp findet man außerdem sehr gute Restaurants und Cafes, Geschäfte und ein historisches Hamam. Besonders bekannt ist der Hügel Temenni: ein hoher Felsen direkt im Dorfzentrum, mit einer Grabstätte eines Heiligen am Fuße. Temenni war ein bevorzugter Platz vieler Besucher um den Sonnenuntergang zu bewundern aber im Jahre 2007 fiel ein Teil des Felsens in sich zusammen, die Besteigung ist zur Zeit verboten.

Avanos. Avanos ist eine Kleinstadt im Norden von Kappadokien. Schon 3000 v. Chr. war Avanos für seine Töpferarbeiten bekannt, heute wird besonders das Haarmuseum von Avanos erwähnt. Dort befinden sich Haarlocken von über 16.000 Frauen aus aller Welt. Die Wände, Decke und alle anderen Oberflächen außer dem Fußboden sind mit Haarlocken bedeckt – auch Sie können eine Locke „ spenden“.

Ihlara Tal: Die meisten Kirchen befinden sich hier. Wenn Ihnen Treppensteigen nichts ausmacht können Sie die meisten Kirchen sehen, in dem Sie das Tal von Ihlara Touristen Installation aus besuchen. Der Weg nach unten führt über 360 Stufen und wenn Sie nicht wandern möchten; müssen Sie das Tal auf demselben Weg wieder verlassen. Im Tal befinden sich fast 60 Kirchen, einige können auf das 9. Jahrhundert zurückdatiert werden. In den Kirchen sieht man noch Wandmalereien, Fresken in lebhaften Farben und Einflüsse verschiedener Regionen. Sogar Dekorationen im Iranischen Stil finden sich in einer Kirche wieder. Wenn Sie die Treppen nicht mehr hochsteigen wollen, müssen sie ca. 7 Stunden durch das Tal wandern und kommen an den unterirdischen Städten wieder heraus. BITTE BEACHTEN: Im Januar 2012 sind Teile des Tales von den Behörden aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Bitte prüfen Sie vor Ort ob das Tal wieder geöffnet hat.

Güzelyurt: Einst Karballa oder auch Gelveri genannt war Güzelyurt früher ein blühendes osmanisch-griechisches Dorf das sich auf Viehzucht und Goldschmieden spezialisiert hatte. Das Dorf steht unter Naturschutz, Bauen ist nur mit einheimischem Gestein erlaubt und muss sich den Gegebenheiten anpassen. Auffällig ist die grosse Kirche die 1896 erbaut wurde. Die St. Gregor Kirche wurde auf den Ruinen einer viel älteren Kirche erbaut. Güzelyurt hat eine eigene kleine unterirdische Stadt nahe dem Dorfzentrum, einige Kirchen die in Moscheen umgewandelt wurden und eine dramatische Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Hasan Dagi.

Zelve: Das Tal von Zelve, bekannt als Open Air Museum ist das erst besiedelte und zuletzt verlassene Tal in Kappadokien. Die Kirchen mögen nicht so schön sein wie in Göreme aber Zelve hat seinen eigenen  Reiz: tiefe Täler, Felsspitzen und Brüche, die Freiheit auf eigene Faust sich alle Höhlen und Winkel selbst zu erobern. Leider gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel nach Zelve, um dorthin zu gelangen muss man ein eigenes Auto haben.

Mustafapasha: Wer ein bisschen Ruhe und Frieden sucht um dem Trubel in Göreme, Ürgüp oder Üchisar zu entgehen der ist in Mustafapasha an der richtigen Adresse. Wie viele andere Dörfer hatte es auch eine griechische Bevölkerung. Heute gibt es hier eine Universität, ein ausgezeichnetes Hotel im Osmanisch/Kappadokischen Stil das sogar von Königen schon bewohnt wurde und eine Menge zu sehen in der näheren Umgebung. Manche Leute nennen es immer noch bei seinem alten griechischen Namen: Sinasos.

Nidge: im Süden Kappadokien gelegen befinden sich hier mehrere Moscheen wie die Sultan Alaeddin Moschee, ein byzantinisches Kloster und eine Burg mit angrenzenden Karawansereien. Donnerstags findet rund um den Uhrturm ein beliebter Markt statt. Nidge bietet einige Hotels und Pensionen aber die meisten Touristen machen nur einem Zwischenstop auf dem Weg von oder nach Kappadokien.




 

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